30. August 2025
"Bares für Rares": Die Verkäuferin wünscht sich 3000 Euro – doch die Taschenuhr ist viel mehr wert
Eine Taschenuhr sorgt bei "Bares für Rares" für Freude: Sie könnte deutlich mehr Geld bringen, als sich die Verkäuferin vorgestellt hat. Was sagen die Händler?

Eine Taschenuhr sorgt bei „Bares für Rares“ für Freude: Sie könnte deutlich mehr Geld bringen, als sich die Verkäuferin vorgestellt hat. Was sagen die Händler?

Birgit Farrenkothen ist zusammen mit ihrem Vater Horst Sonnen ins Pulheimer Walzwerk gekommen. Bei „Bares für Rares“ möchte sie gerne eine Taschenuhr verkaufen. Ursprünglich hatte Horst Sonnen vor, das gute Stück seinem Enkel zu vererben, der zeigte jedoch keinerlei Interesse daran. So entstand die Idee, dem jungen Mann den Erlös zukommen zu lassen.

Als Horst Lichter den golden glänzenden Chronometer erblickt, ist er spontan begeistert: „Mir läuft es kalt den Rücken runter“, ruft der Moderator. Auch Heide Rezepa-Zabel ist angetan. Sie bezeichnet „eines der schönsten Beispiele der damaligen höchsten Schweizer Uhrmacherkunst“. Es handele sich um eine Savonette, also eine Sprungdeckeluhr. Das Zifferblatt enthält einen dreifachen Kalender: Monate, Wochentage und die Mondphase werden angezeigt. Darüber hinaus gibt es eine Stoppuhr, zudem erklingt zu jeder Viertelstunde ein Glockenschlag. Das Uhrwerk stammt von Eduard Glauser und sei um 1900 hergestellt worden, erläutert die Expertin. Horst Lichter ist baff: „Ich bin total verliebt in die Uhr“, sagt er.

„Bares für Rares“: Die Verkäuferin zittert innerlich

Ihren Wunschpreis beziffert die Verkäuferin mit 3000 bis 3500 Euro. Das klingt erstmal viel – doch dann ergreift Rezepa-Zabel das Wort. Allein der Goldwert belaufe sich auf 3000 Euro. Insgesamt taxiert die Expertin den Wert auf 5000 bis 5500 Euro. Horst Lichter freut sich mit den beiden Verkäufern. „Ich bin sprachlos und zittere innerlich“, sagt Birgit Farrenkothen anschließend. „Da hätte ich niemals mit gerechnet.“

Bevor es in den Händlerraum geht, gesteht die Verkäuferin: „Ich bin total nervös, wie vorm ersten Date.“ Doch dafür gibt es keinen Grund: Das Objekt stößt auf großes Interesse bei den Anwesenden. Julian Schmitz-Avila eröffnet die Auktion und bietet gleich zum Start 2500 Euro. Wolfgang Pauritsch hält dagegen, und so steigt der Preis in 100-Euro-Schritten bis zu 3500 Euro. Am Ende wechselt die Taschenuhr für 3700 Euro den Besitzer, für diese Summe ersteht Schmitz-Avila das Stück.